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5Minds-Open-up - Tag 54: Onboarding in Corona-Zeiten: Hallo, ist da jemand?

Jobeinstieg bei 5Minds mit Sicherheitsabstand – und wie er trotzdem gut klappte

Noch vor einigen Wochen habe ich mir meinen ersten Tag bei 5Minds im Marketingteam anders vorgestellt: Die Freude über den neuen Job ist ohnehin groß. Begrüßungsrunde mit allen, Hände schütteln, Mittagspause in großer Runde, der ein oder andere Plausch an der Kaffeemaschine. Wie das eben so läuft. Eigentlich.

Dann kam Corona und im Büro von 5Minds hält nur noch eine kleine Mannschaft die Stellung. Die meisten sind im Homeoffice. Bei den Einführungsmeetings ist Sicherheitsabstand angesagt. Und auch für mich heißt es am Ende des ersten Tages: Sachen einpacken und zuhause arbeiten.

Nach meinen ersten Tagen im Homeoffice kann ich sagen: Mein Onboarding hat gut funktioniert. Ich fühle mich wohl und lerne meinen Arbeitsplatz und mein Team trotz räumlicher Distanz kennen. Was hat vor allem dazu beigetragen?

Ein umfassender Onboarding-Tag

„Hallo Laura, schön, dass du da bist. Wie geht’s dir?“ Auch wenn an meinem ersten Tag nur wenige Kollegen im Büro waren, habe ich diesen Satz oft gehört. Die übliche Aufregung beim Start in einen neuen Job ist direkt abgeflaut.

Dass ich gut angekommen bin, lag aber nicht nur an der warmen Atmosphäre, sondern auch an der durchdachten Vorbereitung: Meine Hardware war einsatzbereit, ich konnte direkt starten. Die Einführungsmeetings waren strukturiert und wir haben die wichtigsten Themen geklärt.

Die digitale Infrastruktur funktioniert

Klar, ein Softwareunternehmen sollte digital gut aufgestellt sein. Alles andere hätte mich stutzig gemacht. Doch es ist nicht selbstverständlich, dass Tools auch aktiv genutzt werden, um zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen.

Slack, Meets, G Suite und Co. sind absolut etabliert. Ein deutlicher Vorteil für mich: Ich kann bei Fragen alle jederzeit erreichen, meine Kollegen helfen mir schnell weiter und das kollaborative Arbeiten klappt. Abläufe sind eingespielt, das merke ich schnell: Nur ein Team, das schon zuvor funktioniert hat, kann sich an neue Umstände anpassen und alles wie im gewohnten Alltag umsetzen.

Das Zwischenmenschliche bleibt erhalten

Als Neuzugang fehlt erst mal der Draht zu den Kollegen – egal, ob in Corona-Zeiten oder nicht. Im Homeoffice wird dieser Effekt sogar verstärkt. Mir sind persönliche Kontakte sehr wichtig und ich muss mich erst an die neue Situation gewöhnen. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, außen vor zu sein. Langsam werden auch die Gesichter in den Videocalls vertrauter. Dass alle offen sind und Wert auf eine gute Teamstimmung legen, erleichtert das Ankommen enorm.

Es kommt auch auf die kleinen Gesten an: Als ich Slack beigetreten bin, haben das viele Kollegen, die ich bis dato nicht kannte, gelikt. Eigentlich ist das erstmal nichts Besonderes, aber in diesen Zeiten freut man sich auch über diese Dinge.

Was sagen die anderen Neuen?

Natürlich bin ich in diesen Tagen nicht der einzige Neuzugang bei 5Minds. Das Unternehmen wächst. Ein paar meiner Kollegen, die ebenfalls noch nicht lange dabei sind, haben schon mehr Onboarding-Erfahrung im Homeoffice gesammelt.

Kim ist seit März Praktikantin bei 5Minds, um neben dem Studium Praxiserfahrungen zu sammeln. Sie hat noch zwei Wochen im Büro gearbeitet, bevor es für sie zwangsweise ins Homeoffice ging – und ist darüber sehr froh. Denn so hat sie das Team zumindest schon einmal persönlich kennengelernt. Die Kontakte baue sie nun eben per Videoübertragung aus: “Auch wenn der direkte Draht manchmal etwas fehlt, lerne ich viel dazu und erhalte einen guten Einblick in das Marketing und in die Programmierung.”

Ähnlich wie ich arbeitet auch Patrick seit dem dritten Tag aus dem Homeoffice. Der Projektleiter schätzt vor allem das Miteinander: „Die Stimmung ist gut, jeder versucht das Beste aus der Situation zu machen.” Er zieht nach vier Wochen das Fazit, dass es ein top Start gewesen und er trotz räumlicher Distanz gut mit seinen neuen Kollegen ins Gespräch gekommen sei. „Es sind die Menschen, die ein Unternehmen einzigartig machen, die es bereichern, die sich einsetzen, die Werte leben und verkörpern“, betont er.

Im Homeoffice in die Berufswelt starten

Für Betül ist die Situation noch ein wenig anders. Sie startet als Softwareentwicklerin gerade erst in die Berufswelt. Das Homeoffice in Corona-Zeiten kommt der frischgebackenen Uni-Absolventin daher auch ein wenig so vor, „als würde ich mich zu Hause für eine Klausur vorbereiten oder an einem Projekt arbeiten“, sagt sie. Trotzdem sei sie gemeinsam mit ihren Kollegen gut im Homeoffice angekommen: „Ein Vorteil der IT-Branche ist, dass technische Ressourcen zur Verfügung stehen, sodass man problemlos an Projekten arbeiten kann. Die Zusammenarbeit funktioniert tatsächlich sehr gut. Für Fragen sind Gespräche über Slack und Meets sehr gut geeignet. So fühlte ich mich direkt auch als Teil des Teams.“

Alle sitzen im gleichen Boot

Wir Neuen haben also die gleichen Erfahrungen gemacht. Und mal ehrlich: Ob neu dabei oder alter Hase, am Ende sitzen wir alle im gleichen Boot. Die langen Tage im Homeoffice an teils improvisierten Arbeitsplätzen erfordern Ausdauer. Wie lange es so noch weitergeht und wie herausfordernd die Kontaktbeschränkungen im Alltag noch werden können, weiß niemand. Geduld ist gefragt. Ich freue mich aber schon jetzt, wenn wir uns alle bei 5Minds von Angesicht zu Angesicht treffen können.